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LA FILOSOFIA DELLA TRADUZIONE (Di Beatrice Lavezzari)

La filosofia della traduzione. (di Beatrice Lavezzari)

Fino all’Ottocento vi è stata una separazione netta fra spirito e lettera secondo cui i significati sarebbero decisamente separabili dai segni. Secondo il De Interpretazione di Aristotele esisterebbe un quid identico alla base del linguaggio vale a dire che le impressioni suscitate nelle persone da questi ultimi sarebbero uguali per tutti   mentre cambierebbero i suoni e i segni. Pensiamo, ad esempio che nella lingua greca non esisteva un termine per indicare la traduzione perché per i greci la loro era l’unica vera lingua quindi la civiltà greca era monolinguista dunque impermeabile a qualsiasi contaminazione proveniente dall’esterno. Jaques Derrida sulle orme del De Saussure capovolge la visione aristotelica posizionando all’origine una differenza rappresentata dalla scrittura dalla quale scaturiscono i significati, per giungere poi all’identità dell’oggetto che altro non è se non un’astrazione. Tale processo si può definire come decostruzione della metafisica della presenza perché se il momento originario è rappresentato dalla scrittura che è legata alla storicità e al tempo, allora automaticamente la presenza verrebbe esclusa e diverrebbe una non presenza. Derrida accoglie la pluralità delle lingue con favore in quanto ogni lingua presenta una visione del mondo diversa quindi le lingue non possono essere perfettamente sovrapponibili tra loro. Tuttavia nessuna lingua puo' sopravvivere restando chiusa in se stessa quindi interviene anche l’aspetto politico in quanto sia all’interno della lingua stessa che all’interno della traduzione è sempre presente un rapporto con l’alterità. La traduzione mira ad essere una sintesi fra i due aspetti e cerca di equilibrarli al meglio. Anche Umberto Eco si è cimentato con l’analisi filosofica della traduzione nel suo libro “Dire quasi la stessa cosa” in quanto la traduzione è dire quasi la stessa cosa in un’altra lingua, all’apparenza. Il grande pregio di Eco, scrittore, traduttore, tradotto da altri in tutto il mondo, è stato il suo grande approccio pratico e non a caso il sottotitolo del suo libro è “esperienze di traduzione” proprio nella misura in cui ogni traduzione rappresenta un’esperienza a sé. Naturalmente tradurre significa anche rispettare determinati suoni e ritmi tentando di suscitare nei lettori di diverse aree geografiche le medesime reazioni. La traduzione non è, però, un atto di estrema libertà. Le frasi idiomatiche, le espressioni colloquiali, i giochi di parole, le metafore e le locuzioni della lingua di partenza devono trovare dei corrispettivi credibili anche nella lingua di arrivo, operazione, questa, assai complessa. Il caso delle “belle infidèles” denota la possibilità di muoversi con una certa libertà all’interno di una traduzione al fine di renderla più credibile ai fruitori nella lingua di arrivo stravolgendo talvolta eccessivamente i contenuti del testo di partenza. La traduzione risulterebbe, quindi, un’operazione non puramente meccanica e non sarebbe mai possibile dire sempre esattamente la stessa cosa in un’altra lingua. Sulla stessa scorta si individuano altri saggi simili come “Lavoce del testo “di Franca Cavagnoli nel quale si occupa della tradizione letteraria che vede come un lavoro poliedrico che abbraccia lo studio, la ricerca, la lettura sia nella lingua di partenza che in quella di arrivo. Naturalmente, i non addetti ai lavori non si rendono conto di quanto lavoro possa esserci dietro la resa di una sola frase e di quanto il ruolo del traduttore debba essere maggiormente considerato nel panorama letterario. Cercando di attuare una sintesi, si può affermare che traduzione e filosofia condividono una forma di esistenza al plurale in quanto non esiste un’unica filosofia, né un’unica traduzione, ma solo molte differenti filosofie e traduzioni. Ciò le conduce ad assumere per la loro stessa essenza la forma della relazione e a valicare i confini disciplinari, riempiendo in qualche modo gli spazi vuoti lasciati nell’interazione fra i vari ambiti culturali e di espressione nel passaggio da una lingua all’altra. Sopra: Proff. Beatrice Lavezzari (docente di lingua inglese)





Die tausend Gesichter einer Frau (das wirklich starke Paar). Teil 17

 

Die tausend Gesichter einer Frau (das wirklich starke Paar). Teil 17
Die Begegnung zwischen einem schützenden Dominierenden und einer Unterworfenen, die dabei entdeckt, dass sie eine ist, ist explosiv und erzeugt oft, sowohl mental als auch körperlich, eine abgrundtiefe Art der Beziehung. Eine dauerhafte, emotionale, kraftsprühende Beziehung, die die Protagonisten verändert. Und wie so oft wenden wir uns, um solche komplexen menschlichen Fragen zu verstehen, an die Philosophie, insbesondere an Gilles Deleuze. Was sagt uns das? Im Deleuzianischen Werden, in seiner Interpretation der „Schönheit in der Bewegung", beantwortet der Körper nicht die Frage nach dem, was er ist, sondern nach dem, was ein Körper zu tun imstande ist, nach den möglichen Verdrehungen, den möglichen Widerständen. Durch welche Stöße und Erschütterungen ein Körper stark wird. Wir können uns einen Körper nicht als eine anfängliche Ausstattung mit Instinkten vorstellen, als eine unveränderliche, vorgeprägte Ausstattung. Instinkte bilden sich. Mehr noch, um genau zu sein: Sie müssen transformiert werden, aber Instinkte zu transformieren braucht Zeit, Hingabe und Hartnäckigkeit. Fügen wir Leidenschaft hinzu und wir wissen genau, dass wir der Gewissheit des Glücklichseins sicher sein können, wenn das Paar Kreativität, Träume und Selbstlosigkeit teilt. Sich selbst als unterwürfig zu entdecken, auch mit seinen Nuancen, bedeutet zu entdecken, dass der eigene Körper in einen existentiellen Bereich eintritt, der die Instinkte modifiziert. Sich selbst als Dominierte zu entdecken, bedeutet, dieselben sexuellen Verhaltensweisen, die man mit den Männern der Vergangenheit hatte, mit einer neuen Liebeskultur und einem neuen Selbstbild erneut zu erleben und sie mit neuen Gefühlen und einer völlig anderen mentalen Einstellung zu wiederholen. Es ist ein radikaler und oft traumatischer Umbruch. Unter dieser Prämisse muss der Dominierende viel Kraft aufbringen, um seine Unterworfene zu unterstützen, ihr existenzielles Feld zu erweitern und die Transformation ihrer Instinkte erfolgreich abzuschließen. In Wirklichkeit vollzieht sich diese Verwandlung, die die Unterworfene mit der Entdeckung, eine solche zu sein, erfährt, in zwei Elementen, im Körper und im Umfeld, und bezieht in einer parallel ablaufenden Mutation auch den dominanten Partner mit ein. In der unsicheren Übersetzung des Deleuzianischen Textes könnte es folgendermaßen lauten: <<Die beiden Partner metamorphosieren sich gegenseitig>>. Diese „Hybridisierung" findet in einem intensiven Kräftefeld statt, das immer stärker erregt wird und die beiden Körper zu überwältigen droht, wenn dies im fortgeschrittenen Alter geschieht. Der scharfe Verstand von Tiziana Villani in ihrem „Secondo movimento" sagt genau das: <<Die Domestizierung der Instinkte kann zu Ressentiments führen. Sie kultiviert den Groll als notwendige Bedingung, um jede freie und kreative Kraft zu brechen>>. Stimmt, aber ein „Ressentiment" kann überwunden werden. Wenn wir das existenzielle Feld, das die Instinkte „aktualisiert", mäßigen, betreten wir einen Bereich, in dem die Regeln weder gegeben noch unveränderlich sind - es ist ein Bereich der Mutation. Der Schriftsteller Elias Canetti fügt hinzu, dass ein Körper mutiert, wenn er auf einen anderen wesensnahen Körper trifft und sich loslöst, d.h. wenn er aus der Logik des Rudels, aus der Logik der Macht, aus der Logik des gewohnten Lebens, aus dem gelebten moralischen Sinn ausbricht, die sexuelle Erfahrung wird aufgegeben und das Paar betritt das Feld der Transformation. Die daraus resultierende körperliche Macht setzt die Körper neu zusammen, hybridisiert sie, verkettet sie in einem Update der Spezies gegen bekannte Logiken. Hier müssen die Protagonisten dieser Mutation, gestützt durch ihre vorbildlichen Geschichten, durch die Leidenschaft für das Leben, die Phantasie, die Fähigkeit zu sein, eine Verbesserung herbeiführen: die Unterworfene muss ihre Authentizität stärken, ihre Ressentiments gegenüber dem männlichen Chauvinismus mäßigen, sich bewusst werden, dass ihr Dominierender sie unter keinen Umständen untertänig haben will. Der Dominierende hingegen muss den Schutz des Körpers der Unterworfenen verstärken, die Loslösung als ein Ereignis ohne Gefahr akzeptieren, die Kreativität erhöhen, jede Handlung oder Haltung vermeiden, die Reibung am aktuellen sozialen Bild und der Vergangenheit der Unterworfenen erzeugt.

Wir können nicht ohne Schönheit auskommen.

Wir können nicht ohne Schönheit auskommen.
Die Maske macht uns unsichtbar, wir weichen uns auf unangenehme Weise aus und zeigen unsere ganze Angst. Wir legen ein unkorrektes Verhalten an den Tag, indem wir auf das Verhalten anderer hinweisen, selbst wenn es dem unseren entspricht. Die Kommunikation wird gestärkt, es wird mehr telefoniert, es entstehen momentane Emotionen zwischen unerreichbaren Fremden, wir sehen nicht, wen wir treffen, und können uns auch nicht nähern, weil wir unsicher sind, wie der- oder diejenige reagiert, auf den oder die wir zugehen. Wir sind gut darin, Fernbeziehungen auf Dating-Portalen zu knüpfen, wohl wissend, dass wir uns nicht über Regionen oder unüberschreitbare Grenzen hinweg treffen können. Das Bedürfnis nach menschlichem Kontakt wächst, aber die Verwirrung zwischen Mann und Frau nimmt deutlich zu. In den letzten 40 Jahren wurden die Beziehungen zwischen den Geschlechtern durch die Pornografie beeinträchtigt, die Pornoindustrie hat die Männer wirtschaftlich ausgebeutet, die Frauen aber auf irreparable Weise geschädigt. Entsetzlich sind die Auswirkungen auf die Gewohnheiten von Männern und Frauen in Bezug auf Verhaltensweisen und Liebespraktiken. Sex als Kampf, Sex als sportliche Geste, übertriebene Performance und vor allem Gewalt gegenüber passiven männlichen und weiblichen oder bisexuellen Subjekten. Sadismus und seine berüchtigte Assoziation dominieren in einer wiederholten und unehrlichen Botschaft: mehr Gewalt mehr Vergnügen. Alle fühlen sich zum Credo des Machismo oder dem sadistischen Dominierenden hingezogen, bei dem das Vergnügen des weiblichen oder allgemein passiven Subjekts direkt proportional zur Gewalt ist, die das Subjekt erleidet. Diese ständige Präsenz der Pornografie führte in den letzten 30 Jahren dazu, dass die sexuellen Beziehungen zwischen Männern und Frauen, selbst wenn sie durch Zuneigung geprägt sind, problematisch, schwierig, wertlos und kurz sind und, was am schlimmsten ist, mit wenig Selbsterkenntnis geführt werden. Es gibt Frauen und Männer, die erst spät im Leben, nach langen Ehen, ihre wahre Erotik entdecken oder sogar alt werden, ohne zu wissen, wer sie sind und sich auf der Suche nach einer wahren Identität befinden, auf der vergeblichen Suche nach dem, was sie sexuell anregt und ihnen eine wirklich erfüllte Sexualität ermöglicht. Wir alle, Männer wie Frauen, sind oder waren Opfer von Pornografie. Manche Männer und viele Frauen verzichten vollkommen auf ein Sexualleben. Andere Männer verlangen von Frauen, sich wie Pornodarstellerinnen zu geben und die Frauen, wenn sie sich verlieben, versuchen es bereitwillig, leben pornografische Aspekte aus und fügen aus ehrlicher körperlicher Leidenschaft nicht unabdingbare Gesten hinzu, die weit über die Rotlichtatmosphäre hinausgehen, und setzen sich damit der Gefahr der Verachtung aus. Der männliche Chauvinismus fordert, wie schon immer bekannt, von Frauen oder passiven Menschen körperliche Grobheiten und Schändungen des Körpers, die „post coitum" zum Objekt der Verachtung werden und fügen so der ewigen Gewalt durch die Religionen weitere geschlechtliche Gewalt hinzu. Mindestens seit dreißig Jahren ziehen Männer und Frauen es vor, lieber allein zu leben und akzeptieren die „temporäre Familie", weil sie Angst vor sexuellen und emotionalen Problemen, Langeweile in der Paarbeziehung und fehlender Selbstverwirklichung haben. Es ist nicht wahr, dass die Krise in Bezug auf die Familie auf Egoismus oder Narzissmus zurückzuführen ist, was uns die besorgten Soziologen erzählen; sie hängt mit den Schwierigkeiten des Intimlebens, der schwierigen Verwirklichung des Paares und den allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zusammen. Um den Weg zur Pornographie zu versperren, wäre es notwendig, mit der Werbung abzuschließen, aber wir wissen, dass das unmöglich ist, so dass wir historisch gesehen einen echten Obskurantismus der Liebe und der Sitten leben, der noch Jahrzehnte andauern wird, denn sowohl die Werbung, der Porno und der Machismo scheinen unvergänglich zu sein. Heute sind diejenigen, die allgemein als Singles bezeichnet werden, am Ende ihrer Kräfte und müssen ihre Vorstellung überdenken, wie sie eine Beziehung leben wollen. In dieser schrecklichen Verwirrung zwischen den Geschlechtern müssen wir das männliche Geschlecht und seine in einem Gefühl der Macht grenzenlos verstreute Arroganz überdenken, die das Virus Covid 19 untergraben hat. Wir alle brauchen Emotionen, Körperkontakt und das Erleben von Gefühlen. Wir können nicht umhin Dostojewski zu zitieren und sein: „Ich bin allein, ihr seid alle", beschreibt den Mann der Straße, der die Straße liebte und der vor der Straße keine Angst hatte. Es kommt der Gedanke auf, dass eine seltsame Dialektik besteht zwischen Büchern und dunklen Zeiten, zwischen Wissenschaft und wissenschaftlichen Büchern, zwischen den Nachrichten des Tages und der Kunst zu leben, zwischen Schönheit und Moral, zwischen Sadismus und Genuss, zwischen amourösem Nomadentum und Treue. Der Schönheit, der Intensität, der vitalen Heftigkeit, den Emotionen, zu denen Bücher Zugang verschaffen, steht hier der stumpfe Widerstand des Alltags gegenüber, geprägt von leerem Geschwätz, von populistischem Nebel, von schlampiger Körperlichkeit, von Pornographie, von der Hässlichkeit der Worte und heutzutage auch von der Angst. Ich persönlich lebe in diesem Kontrastgebilde in einer kleinen Ecke des Widerstands, der geistigen Gymnastik und der immerwährenden Suche nach Ästhetik. Eigentlich will ich nicht mehr wissen, was in der Welt vor sich geht, ich will keine schlechten Nachrichten mehr, will nichts mehr von Hässlichkeit, Zerstörung und Tragödie hören, ich will mich auf eine mutige Persönlichkeit, eine weibliche Kraft einlassen und in eine Quelle der Schönheit eintauchen. Nur so bleibe ich auf dem rechten Weg, ohne mich vor diesem Weg zu fürchten und fühle mich nicht allein gegen alle.

Eros ist immer mächtig, aber zu viel Kommunikation macht uns kindisch.

Eros ist immer mächtig, aber zu viel Kommunikation macht uns kindisch.

In Zeiten der nachgeahmten Nachahmer, der Likes und Shares, ist der Eros immer noch sehr mächtig. So mächtig, dass er sich letztendlich jeder Individualität widersetzt: Subjekt und Objekt existieren heute nicht außerhalb der Kommunikation, alles ist also Kommunikation, alles ist Subjekt oder Objekt. Klären wir aus Gründen der Notwendigkeit den deleuzianischen Begriff „Rhizom", der die Frage „Was sind wir heute" perfekt beantwortet. Das Rhizom ist kein Punkt, es ist kein definiertes Objekt, es ist nicht lokalisierbar, sondern etwas, das sich ständig verändert und in seiner mutatorischen Dialektik seine Existenzberechtigung hat. Einfacher ausgedrückt: Jeder von uns ist nicht mehr ein Subjekt unter vielen Subjekten, sondern wir sind das Ergebnis der Entscheidung einer existenziellen Dynamik, zu der wir den Zufall, also Glück oder Pech, hinzufügen. Die Werbung zeigt uns Verhaltensweisen, fordert uns zu diesem oder jenem Verhalten auf. Wir existieren, weil unsere Handlungen existieren. Diesen Handlungen wohnt eine unbewusste libidinöse Natur inne, wir nehmen sie als Anziehung wahr. Warum Eros im Gegensatz zum Rhizom? Mit dem Eros wird das Paar wieder zum Subjekt, es besteht aus zwei Subjekten, die normale Triebe haben, manchmal sind sie primordial oder werden im sozialen Umfeld nicht gelebt, die sexuelle Phantasie ist die Gesamtheit der Handlungen, die an dieses Subjekt gerichtet sind und nur für dieses Subjekt gelten. Werden wir auch in der Sexualität zum Rhizom, dann werden wir nutzlos, die Handlung würde zum Selbstzweck und die Eigenschaften desjenigen vernachlässigen, den wir lieben. Ist der Eros einmal beiseite gelassen, verkörpern wir wieder nur Handlungen, unser Zuhause, unseren Beruf; wir werden Ausflügler, Katze, Kinder, Fitnessstudio, Jogging, Hund, Ehemann, Ehefrau usw. Hier sind wir wieder, eben als Nicht-Subjekte, sondern als Handlungen, die mit anderen Handlungen als mechanische Verknüpfungen verbunden sind. Wir leben einen Widerspruch zwischen Inhalt und Form, wir werden zu unserer Bewegung, die unser Leben darstellt. Der Eros wird dabei leicht vergessen und mit ihm auch die Empathie für den Partner, unsere Sinne verlieren ihre Wahrnehmungsfähigkeit für die Person, die uns wieder als Subjekt Antrieb gab, wir erleben nicht mehr die Gedanken und Gefühle, die uns die Subjektivität auferlegte. Wenn wir das sind, was wir tun, wenn wir zur Handlung und zu Imitatoren werden, dann werden wir wandelbar und hyperaktiv, mit einer Myriade von kleinen Wünschen, die uns von dem wirklichen Wunsch wegführen, dem, der uns vollkommen erfüllt, dem unserer Einzigartigkeit. In der Paarbeziehung scheint Eros seinen eigenen Weg zu gehen und überlebt nicht lange, wir vertrauen ihm zu viele belastende und zum Teil nicht zulässige Aufgaben an: das Gefühl der Einsamkeit zu lindern und die erforderlichen Loslösungen zu managen, damit wir wieder nur Handlung werden können. Und so leben wir also die Vorliebe für die Aktion, für ein befriedigendes und modisches Image, für einen kleinen Erfolg, für eine Bestätigung im Arbeitsleben, für das Erzählen von einem Urlaub an den Iguassù-Wasserfällen. All das führt zu einer gegenseitigen Unaufmerksamkeit in der Paarbeziehung, die sich schnell erschöpft. Wenn wir uns einer Frau nähern, die uns gefällt, wird unser Verhalten von Oberflächlichkeit bestimmt, weil wir glauben, alles über die Paarbeziehung zu wissen, und vernachlässigen so jede Einzigartigkeit, jede Eigenart oder Verhaltensweise oder jeden speziellen Impuls, und verlieren so die ganze Kreativität, die eine Liebesbeziehung freisetzen kann. Dies führt zu einem schwindelerregenden Wechsel der Partner, bis wir in den Sechzigern sind, ohne unsere emotionalen und sexuellen Vorlieben zu kennen. Wir bleiben emotional unterentwickelt und verlieben uns in Verhaltensweisen, die fast immer kindisch, sich wiederholend und langweilig sind, folglich auf Handlung fokussiert, wodurch Phantasie, Vorstellungskraft und Kreativität - die wesentlichen Kräfte für die Stärkung einer Beziehung, herabgewürdigt werden.

NILLY, NON POTRA' MAI PIU' ACCADERE

Nilly, non potrà mai più accadere.
Questo breve racconto vuole mettere in vista uno dei tanti comportamenti degli umani che sono stati messi al bando nel 2020, cancellati con un colpo si spugna. Colpa della pandemia? Colpa della sifilide? colpa dell'aids? Colpa del colera? Diciamo tranqullamente che la caccia alle streghe degli stoici perbenisti e coglioni moralisti c'è sempre stata ed hanno usato ogni oppurtunità capitata per colonizzare i comportamenti dei più deboli o meno avveduti. Dall'incremento della paura prospera il potere delle religioni che vogliono gli umani sterili ed infelici per il solo scopo di consolidare lo "stare con il potere", di vivere sempre più agiatamente senza lavorare e per questo motivo si alleano con chiunque è in politica  come conservatore. Si forma in questo modo un'oligarchia mondiale G7-G30-G8 fatto da cleri vari, finanzieri, politici inamovibili, scellerati, prevaricatori, ladri, razzisti, modaioli, commercianti, illiberali, affaristi, mediocri, arrivisti e così sia. O amen. Non ci vuole un genio a capire perché negli USA è stato eletto Biden e in Italia Draghi è diventato Presidente del Consiglio e salvatore della patria, essi sono  entrambi integralisti cattolici, (Non ho mai capito se occorre nascere e diventare infervorati credenti per arrivare al potere o se giunti in qualche modo al potere si diventa credenti per consolidarlo). Per capire che aria tira per noi comuni mortali basta attendere qualche mese, e saranno guai grossi come montagne, vedremo che fine faranno le nostre aspirazioni di miglioramento di vita o speranza di vedere affermati primari diritti civili. Ma chi era Nilly? Nilly la raccontiamo usando le parole di Cesare Pavese, che sono un flash memorabile, una "pennellata" di vita vissuta: <<Aveva un modo di mangiare affamato, con occhi golosi, che metteva la smania. Mi piace viaggiare, mi piace amare, disse. Non sai quant’è bello arrivare la sera in un’altra città. Viaggiare sola, mi diceva. Cambiare abitudini, casa, città. Piantare ogni cosa, e per un mese, per un anno essere un’altra. Tu lo sei sempre un’altra, dissi. Lei rise. Riuscivo a farla ridere volendo. Era come suonare. Come dipingere. Ci sono dei gesti, dei versi, dei trilli, dei colori che si fanno per burla, per tirare verso di te chi ti ascolta. Come dare un’occhiata, e far finta di niente. Viene un momento che si fa senza pensarci. Nilly capiva queste cose. Mi guardava. Come aspirasse una boccata d'aria. Mi metteva la mano sul braccio e mi guardava. In quei momenti avrei potuto dirle: andiamo a far l’amore, mai mi avrebbe detto no.>> Da: "Il compagno" di Cesare Pavese.

ANNO 2020, L'IMMAGINARIO SOSPESO

Anno 2020, l'immaginario sospeso.
Parlare di noi come "terresti ridotti" fa una certa impressione, esprime bene l'andamento del tempo. Pur se lo spirito del tempo non è mai uno solo, tuttavia mi sento di dire che per qualche secolo nel passato noi terrestri siamo stati tutt'altro che ridotti. Esuberanti, spavaldi, avventurosi, aggressivi, intraprendenti, ora vediamo prevalere una riduzione, almeno tra quelli che riesco a vedere, che conosco di più, tra quelli più sensibili e più consapevoli. L'atto di immaginare non è morto nel 2020, altrimenti tutti saremmo depressi, ma è stato certamente accantonato. Immaginare significa prevedere, escogitare singolarmente, e pluralmente entrando in processi di trasformazione collettiva. Il nostro immaginare sembra paralizzato, non immaginiamo cosa accadrà, né cosa vorremmo che accadesse. La consueta capacità di essere visionari nel 2020 è rallentata con esiti definibili depressivi, ma anche con evoluzioni non affatto depresssive ma spirituali, sensitive, contemplative, si è sviluppato anche un iper attivismo fisico, palestre in casa, yoga ecc. Non si è capito bene se qualcuno abbia occupato il suo tempo di quarantena in frenetiche attività eoritche, ma corre voce che in tanti abbiano aumentato la frequenza di rapporti amorosi per maggior tempo disponibile, ma anche per mascherina che regalava quella suspense magari sconosciuta fino a quel momento o per l'ingresso del "gioco" nell'erotismo, prima arduo per assenza di tempo e per le ingerenze dei contesti consumistici. Tutto svanirà? Non credo ci sarà un dopo, sarebbe un'illusione. L’idea di aspettare può creare solo depressione o essere fuorviante. Credo che ciò che sta accadendo ora avrà fortissime ripercussioni soprattutto sui ragazzi di oggi, giovani alle prese con la formazione online in una scuola dove sono emersi tutti i suoi difetti, dove c’è tanto lavoro da fare nella pedagogia. Penso spesso ai bambini davanti al PC, al parco con una mascherina con un'intelligenza nutrita da distanziamento sociale, anzi chiamiamolo per nome, distanziamento fisico che è una cosa terribile un fatto di vita ridotta. Sono alimentati con esperienze virtuali che non ammettono corpo e mente. Noi adulti come ci comportiamo? Alcuni ricorderanno come me le generazioni che si sono beccate la prima guerra mondiale, poi la grande depressione e infine la seconda guerra mondiale esse, quando è arrivata la pace e poi il benessere erano già vecchi e addio vita, addio normalità. Oggi se incontrassi una persona interessante conoscendomi, non rinuncerei ad essa pur se sconosciuta. L'avvicinerei come sempre fatto, poi mi sentirò irresponsabile e troppo istintivo, arriverà ansia probabilmente, in ogni caso mi comporterei secondo l'immaginazione che ho di me in quella nuova situazione. Se incontro uno sconosciuto qualsiasi non mi avvicino per nessuna ragione. In generale la scoperta di un'intesa sessuale con una persona sconosciuta che normalmente ci permette di osare, di gioire, si incanala purtroppo in un orizzonte molto ristretto e tutto diventa sterile piatto perché la situazione, intercettata a monte dallo Stato, è piena di divieti. Sicuramente ho notato, intorno a me, un’accelerazione nei tempi di stabilizzazione dei rapporti, se incontri qualcuna/o che ti piace durante una pandemia in cui c’è pochissima vita sociale e poca possibilità di esplorazione, finisci per tenertela stretta, e in un mese ti trovi fidanzata/o senza neanche accorgertene. Cosa accade in pratica' Accade che sale in quota "il vicinato" che è il contrario delle aspirazioni che hanno contrassegnato la mia generazione. Anche nelle grandi città, dove regnava un anonimato rassicurante, eccoci a salutare chi si incontra per strada ed è questa, una delle relazioni "di prossimita" che nascono dagli incontri ricorrenti (spesa, giornale, caffé a portar via, ecc.). I contatti nelle praterie sterminate del Web diventano anch'essi di prossimità pur sembrando  strani, ma chi ha grandi capacità comunicative trova molto da dare e molto da ricevere. Certo, ci vuole intelligenza e grande creatività. Nei giorni rossi, arancio ecc., tutto diventa umanità e tutto per sopperire la totale assenza di contatto umano, di carezze, di baci, di abbracci, ecc.. I mesi di marzo, aprile, e maggio 2020, sono stati un ceffone sonoro a ognuno di noi che trattava gli altri con indifferenza, approssimazione ed egoismo arrogante.Tutto fa diminuire terribilmente la spontaneità delle relazioni umane, ma ognuno di noi ha fame anche di quello che prima la voracità del consumismo e l'arroganza dei comportamenti ci aveva disinteressato, tutti sembriamo spaventati allo stesso modo e talvolta esageriamo. Ci sono comportamenti frequenti di tanti che lasciano ottimisticamente pensare che l'umanità mai si abituerà ai distanziamenti fisici, ad esempio nella città di Piombino gruppetti resistono e si cimentano in chiacchiericci che alimentano una presenza in strada civettuola e menefreghista, è il lato B della troppa e inconsueta disciplina. E' un accaduto frutto dell'irriverenza tipica dei latini che venivano imbavagliati da leggi e leggine dello Stato Pontificio, non sono certamente i Giordano Bruno moderni, ma di sicuro eredi di Meo Patacca, del conte del Grillo, di Rugantino e del conte Tacchia, che il cinema ci ha fatto conoscere sottraendoli al romanzo popolare. Vedo nuovi modi di salutare con affetto, alcuni anche goliardici, una signora si gira e per saluto viene baciata sul collo. L’estetica e la semantica dell’atto d’amore non sono più le stesse e se il terrore mediatico dilagante genera paura del corpo altrui, questo fenomeno trova un terreno fertile in un mondo sessuale caratterizzato da app di incontri fatte a misura per i propri gusti atrofizzati. Solo la grande creatività di alcuni e alcune di noi resisteranno e il bacio sembra costantemente aumentare d'importanza, pur restando nelle retrovie. Sarà pronto per le occasioni irripetibili e non più sprecato qua e la a "ndo coio coio" (dove capita), di romana abitudine. Eros vincerà l'ennesima guerra, dalla sua nascita non è mai stato sconfitto. Sopra: Il Covid-19

LE SESSANTENNI E UNA BELLEZZA SENZA TEMPO

Le sessantenni e una bellezza senza tempo.
Se la femminilità si riduce al solo essere belle, che dire di una sessantenne che perde gli attributi della giovinezza, quegli attributi che abitualmente associamo alla bellezza? Ha i segni, del suo oramai lungo viaggio, come un albero che ha memoria degli anni che lo hanno visto vivere. Il corpo cambia, mentre la sua vita interiore migliora. Una donna è sempre una donna, ma ora con l'età che avanza lo è di più. La bellezza con gli anni si dirada, diventa diversa, non solo tette vistose, viso splendido, portamento, ma ecco un'affascinante splendore che viene da una vita vissuta. Una meraviglia che nasce proprio dalla forza dell'età, che diventa consapevolezza della dignità del suo sesso e della forza che essere una donna genera. Il desiderio è forte, la voglia di essere amate è categorica. Alcune, che hanno dato l'anima ai figli oramai cresciuti, vivono un fermento libero, maturo e frenetico, come per recuperare quel tempo dedicato oltre se stesse. La bellezza, oramai smascherata, continua a non esistere, la bellezza è sempre qualcosa che non dura. Non sono più bella? Finalmente sono amata per un'altra ragione. La verità è che le sessantenni, oggi, sono ancora anche esteticamente belle, perché hanno dismesso la vanità truffaldina verso il maschio, il narcisismo lascia più spazio al masochismo e sanno essere vanitose e creative. La loro è una <<grande bellezza>>, fatta di buona estetica, di buon gusto, di capacità di amare, di libertà sessuale, e un passato che vogliono rileggere. Ci piacciono per come vogliono amare, per come sanno farsi amare, e le guardiamo con sguardo sorpreso, le vediamo bellissime per come ci donano brillanti esempi di vita. La loro vitalità e voglia di essere, sorprende noi coetanei, ci risucchiano nel vortice di grandi passioni, per la vita, per l'estetica, per la natura, per i figli, e ci contagiano. Ci scuotono dal torpore che ci rende tutti uguali, ci fanno entrare in un campo di creatività dove tutto è ancora possibile. Ci insegnano la vita.

L'ESTETICA RIDOTTA E MICHEL HOUELLEBECQ COLPEVOLE

L'estetica ridotta, e Michel Houellebecq colpevole.
Tutti sanno come noi maschi andiamo in fermento quando incontriamo per caso una sconosciuta che calza appieno le nostre preferenze femminili. Della donna, della sua avvenenza, e della sensualità che trasmette ci sorprende come, "proprio quella lì" in mezzo ad altre messaci davanti dal destino, aumenta a dismisura il nostro desiderio e ci turba potentemente. Se la donna ideale che avevamo in testa ci sembrava una figura consolidata, "quella lì" la faceva diventare subito obsoleta, bastava solo averla vista e ci cambiava dentro, ci aveva prodotto senza "volerlo" e saperlo, emozioni diverse che ci investivano come onde magnetiche. Bene tutto questo scordiamocelo, appartiene al passato di chi, come me, ama e vive la potenza della femminilità. Da sempre odiavo gli islamici e il loro credo che copriva i volti e la seduttività delle donne. Odiavo tutti i maschilisti che non rispettavano la natura creativa femminile preziosissima per il buon vivere. Ho odiato la volgarità e l'assenza di estetica negli uomini che accompagnavano le proprie donne, mogli, compagne, amiche, colleghe. Odio Michel Houellebecq che da grande visionario, nel suo libro "Sottomissione" racconta di come un islamico, facendo presa su razzismo, maschilismo, e odio per il femminismo, sfruttando una serie di combinazioni elettorali, favorito dal doppio turno del voto alla francese, riesce a vincere le elezioni presidenziali in Francia. Questo islamico il 3 maggio 2025 si insedia all'Eliseo. Fin qui sembrerebbe un bel problema ma niente al confronto di quello che avverrà il giorno dopo. Il culmine della disgrazia per i francesi arriva il 4 maggio 2025 quando le impiegate della pubblica amministrazione francese statale, e degli Arrondissements, delle città, devono presentarsi in ufficio con il burqa, coprendo "solo" visi e capelli gli occhi no che serviranno per lavorare. Insomma la Francia si trova cambiata nel suo Dna, i francesi non ce la fanno proprio a sopportare quell'estetica ridotta di corpi e veli, troppo mortificante. Tutto viene degradato, la bellezza, i comportamenti, la personalità, si avviliscono maschi e femmine, in un vivere minore, alterato. Insomma Houellebecq l'ha combinata grossa davvero, non solo ha insinuato nelle teste dei lettori una disgrazia da visionario folle, ma ha anche portato iella nera, tutto è accaduto cinque anni prima. Oggi all'incerta riapertura di alcune attività produttive, ci succede qualcosa di simile. Vediamao persone muoversi con mascherine che sembrano burqa, e un modo di fare che è un vivere "inferiore", anomalo, incerto, i movimenti dei copri ci sembrano modificati. Non vediamo più gruppi famigliari, coppie, o ragazzi ciarlieri, ma una massa omogenea mascherata, vediamo il disordine dei capelli, dei vestiti, atteggiamenti nervosi e irascibili. Insolentiti e insolenti che avendo più tempo del solito a disposizione cercano di sopportarsi e vanno di fretta. Fretta per cosa? Per darsi un minimo di contegno, per sopportarsi ed essere sopportati occorre "non pensare" ma fare, e muoversi in fretta diventa un espediente indispensabile. Incontrare una donna in questi giorni non è più un susseguirsi di emozioni ma quasi di fastidio, come incontrare un umano "indefinibile" e indefinito esteticamente. Non viene voglia di guardarla e se la guardi è peggio, ti rattrista. La bellezza degli incontri fantasiosi vissuti negli anni passati, per chi ha avuto la fortuna di apprezzarne l'armonia, diventa una montagna da scalare, un fiume da risalire controcorrente. Quelli che hanno vissuto una fortissima propensione verso il futuro, verso l'imprevisto, verso rapporti affascinanti da sperimentare, che hanno formato famiglie allargate, che hanno spinto verso impegni lavorativi in paesi più rispettosi di chi lavora, si scoprono a guardare indietro. Per la prima volta e contro la propria natura, si vedono rivolti al passato, ed è il vero dramma umano da superare. Oggi ci occorrono idee nuove, comportamenti lineari e soprattutto ragionare diverso. I tentennamenti, l'egocentrismo, far vedere quello  che non siamo o scoprire le intenzioni poco alla volta, sono tutte abitudini contorte che renadono difficilissimi i rapporti umani. Se fino a un anno fa erano superabili anche se con fatica  oggi sono barriere insuperabili. Occorre ragionare come se i cambiamenti del 2020 siano modifiche fatalmente avvenute e che niente sarà come prima, modificare definitivamente le nostre abitudini, riportare i contatti umani avanti a qualsiasi altra questione, avanti al lavoro, ai passatempi, alle passeggiate con il cane e soprattutto agli egoismi e narcisismi deleteri.

L'INELUTTABILITA' E IL NOSTRO PRESIDENTE MATTARELLA

L'ineluttabilità e il nostro Presidente della Repubblica.
La libertà è una cosa seria perché ogni atto libero limita le mie possibilità di scegliere, posso realizzare solo una di esse e non vale aspettare per vedere se il risultato è buono o cattivo, devo prima prendermi la responsabilità di quello che sto facendo. Forse potrò ingannare gli osservatori esterni, come cerca di fare il bambino che dice «non sono stato io!», ma non posso ingannare me stesso,  o almeno non completamente. Ricordate Pinocchio! Insomma quello che chiamiamo «rimorso», senso di colpa, non è niente di più che la sensazione di non essere contenti di noi stessi quando abbiamo impiegato male la libertà. Vale a dire quando l’abbiamo impiegata in contrasto con ciò che veramente vogliamo come esseri umani. Essere responsabili significa sapere di essere autenticamente liberi nel bene e nel male. A differenza delle persone maleducate e vigliacche, la persona responsabile è sempre disposta a rispondere delle sue azioni. «Sì. sono stato io». <<Si ho fatto danni, eccomi qui a riparare>>. Se ci pensate bene, il mondo è pieno di scappatoie per scaricare il soggetto dal peso delle sue responsabilità. La colpa delle cose negative che accadono sembra un fatto accidentale, colpa delle circostanze, della società in cui viviamo, del capitalismo, del carattere (io sono fatto così), della cattiva educazione (mi hanno viziato), dall'ignoranza (non sapevo, non pensavo che fosse così), della pubblicità in tv, delle tentazioni esposte nelle vetrine, degli esempi negativi ma irresistibili. Ecco la parola chiave di tutte queste giustificazioni è: "ineluttabile". Quelli che vogliono togliersi di dosso le responsabilità di quello che fanno credono nell’ineluttabile, nella causa di forza maggiore, credono negli atti onnipotenti, credono di potersi liberare da tutto quello che li costringe, e spesso per mettersi al sicuro non hanno comportamenti ragionevoli, ma fanno quello che gli altri si attendono. Poi accada quello che accada. Non appena appare l’ineluttabile, zac! uno smette di essere libero e diventa una marionetta a cui non si può chiedere conto di niente, si sente al di sopra delle parti, è onnipotente. Quando un individuo generico si barrica dietro l'ineluttabile fa danni e si scusa, chiede clemenza. Scusami!!!??? Ma testa di cazzo come scusami, mi danneggi senza pensarci e te la cavi con scusami?? I dittatori credono fermamente nell'ineluttabile, i cristiani "de Roma Santa" consideravano necessario sterminare gli Ugonotti. Quando l'autorità vuole mostrare  muscoli e la polizia avrà eliminato tutte le tentazioni non ci saranno più delitti né peccati. Non ci sarà più nemmeno la libertà, ovviamente. Perché vi racconto queste amenità, perché l'altra sera il nostro Presidente della Repubblica aveva l'aspetto rassegnato, contrito, di chi aveva preso una decisione ineluttabile, per cause di forza maggiore, ma lo stomaco gli si torceva per il dubbio di aver scelto, tra le sue diverse libertà, la soluzione più idonea per il paese che buttava via le altre possibilità di scelta. Non entro in merito se la decisione è stata giusta, corretta in politica, lineare costituzionalmente o altro, ma sull'aspetto umano della decisione, sul viso dell'uomo c'erano i dubbi che la sua scelta non fosse quella giusta. Anzi a tratti è sembrato che ci chiedesse scusa. E se affermassi che l’ineluttabile non è altro che una superstizione inventata da quelli che hanno paura della libertà? Che tutte le istituzioni e le teorie che ci sollevano dalle responsabilità non vogliono vederci più contenti ma più schiavi? Se dicessi che per quante proibizioni ci impongano e per quanti poliziotti ci controllino ci sarà sempre qualcuno che arreca danni agli altri? Il paradosso e anche il ridicolo invece, stanno annidati più pesantemente nel privato, se qualcuno fa un danno e reagisci minacciando dente per dente, quello userà la minaccia per dire che sei un criminale e che non si deve minacciare nessuno, quindi la minaccia come un'entità ineluttabile. Per cui il massimo della libertà per chi è sempre stato schiavo, se non di altri della sua ignoranza, è ribaltare il ribaltabile: non sono criminale io che ti ho arrecato danni ma sei tu che mi minacci. Questo è il meccanismo fondante le discussioni sui social. Il fatto che la minaccia resti solo una minaccia senza conseguenze per nessuno, è un fatto <<ineluttabile>>, una scusante per chi ha fatto davvero del male con danni reali. In ogni circostanza di reato, o di dubbia o litigiosa questione, se esistesse una super giustizia, sarebbero condannati tutti coloro che chiedono scusa: i colpevoli sono certamente costoro.Sopra: il Quirinale

I NOSTRI PENSIERI CONCENTRATI SUGLI STRUMENTI DI COMUNICAZIONE

I nostri pensieri concentrati sugli strumenti di comunicazione.

Se vi è capitato di leggere Cecità del grande Saramago, ricorderete gli uomini tutti ciechi o forse che non sapevano leggere, che avevano fondato una nuova città, dato vita a una comunità molto singolare. Oggi ci accade qualcosa di simile. Ci sono tante, troppe, persone che hanno poco da dire ma che essendo potenti, posseggono mezzi di comunicazione e gridano continuamente creando rumore e confusione per nascondere la nullità dei contenuti. Esiste poi una minoranza, che avrebbe molto da dire e che invece non ha la possibilità, non possiede i mezzi per far sentire la propria voce. Fatto sta che ognuno di noi, chi più chi meno, comunica e lo fa in qualsiasi modo che sia uno smartphone o un portatile o entrambi, ma il problema è che alla fine si ha come l'impressione di parlare nel deserto dove, è vero che la voce si propaga indisturbata, ma facilmente viene anche spazzata via dal vento perdendosi nella sordità delle dune. Se è vero che crescere, è perdere il dono della meraviglia di quando eravamo piccoli, vuol dire che siamo diventati tutti vecchi e l'aspetto è traditore. Ci isoliamo, ci disinteressiamo di chi ci sta vicino, lo ignoriamo e comunichiamo idee e considerazioni attraverso strumenti elettronici, curiamo forma e contenuto e divulghiamo bellamente a casaccio attraverso la piattaforma in cui ci riconosciamo o che ci è facile usare. Lamberto Maffei, professore emerito, ci dice che è la globalizzazione ad aver creato la nostra solitudine. Dice che il nostro isolamento deriva da un eccesso di stimoli, dalla saturazione di tutti i ricettori, udito e vista per primi. Queste tempeste di stimoli inducono un'attività frenetica al cervello, ed è un'attività cerebrale che usa strumenti vari, ma ha perso il contatto con gli altri, con i simili. Il nostro è diventato un modo di pensare connesso, incentrato sull'uso della pagina Web, sui like, sui condividi e non sugli altri umani, è una comunicazione rivolta astrattamente e non mirata a degli interlocutori. Nessuno critica i contenuti perché pochissimi li leggono e i social si riempiono di spazzatura. Non esiste un filtro di qualità che ci risparmi stupidità ed indecenza. Prendiamo ad esempio il problema ecologico che rimbalza da anni in tante condivisioni e non c'è un passo avanti verso una vera presa di coscienza. Avete mai sentito parlare di Murray Bookchin? Non credo. Non c'è anima santa che lo posta sui social perché richiederebbe tanta attenzione che nessuno ha sostanza di riservargli. Sono più di 40 anni che scrive libri dove ci spiega: <<l'ecologia sociale è un concetto importantissimo contro l'inerzia del sistemi politici, e che essa non è né ecologia umana né ecosofica, termini e concetti che tendono a deviare l'attenzione dagli aspetti sociali dell’attuale crisi del pianeta>>. E va oltre, sempre parole sue: <<è necessario affrontare onestamente il fatto che, se non trasformiamo la società in senso libertario, gli atteggiamenti e le istituzioni che ci spingono follemente verso il disastro ecologico continueranno a operare, nonostante tutti gli sforzi messi in campo per riformare il sistema sociale dominante>>. Nessuno sa nulla di tutto ciò tranne pochissimi di noi, vecchia generazione, che non  si accontantano delle due righe di provocazione su Twitter regno dei neoliberisti intoccabili, ma hanno senso critico e cultura per capire chi ha torto e chi ha ragione.

LA PAURA SIAMO NOI

La paura siamo noi.
In quest'ultimo anno ho evitato di pensare, ma oggi smetto. Sarò onesto con me stesso e anche con voi, sono allibito per quello che ci sta accadendo. Dentro di me ho paura del Covid che probabilmente è una delle gravi malattie che ci possono colpire, come il tumore (che fine ha fatto il tumore?), o come uno dei tanti incidenti stradali mortali, un terremoto, una calcolosi che ci porta al trapianto o un ictus da stress. Quello che mi fa veramente paura è tutto quello che sta accadendo intorno a me. Oggi pomeriggio passeggiavo tra uomini e donne imbavagliati come se fosse normale. MI fa paura la paura che i media incutono alle persone, senza un minimo di equilibrio né di senso della misura. Mi fa paura che nessuno parli seriamente della fine di tutto questo, mi fa paura quando leggo che il mondo è cambiato per sempre, mi fa paura quando nessuno parla di soluzioni che siano diverse dalla chiusura o richiusura, di ogni attività commerciale o aggregante. Teatri, bar, ristoranti, hotels, negozi, gli odiati centri commerciali (ci mancano anche loro), cinema, chiusura dei volti, chisura delle parole, chiusura dei sorrisi e oramai, anche degli organi sessuali. Mi fa paura che da 10 mesi siamo in scacco di una malattia di cui nessuno conosce la reale pericolosità, sulla quale ci sono troppi dubbi, troppe ombre, troppi non detti, documenti secretati, silenzi, mezze verità, queste cose non mi fanno stare tranquillo, mi tolgono il sonno. Ma il punto più doloroso è ancora oltre questo. Mi fa paura che piano piano ci si stia abituando alla paura, ci si stia abituando a non abbracciarsi, a non darsi la mano, a non amarsi, a non vivere e non stare con chi si ama o con chi si vorrebbe stare. E mi fa paura che respirare con un bavaglio in faccia, che copre bocca e naso stia diventando normale. Fa paura come tutti coloro che da sempre sono contro l'uso di alcool, contro la cannabis, contro l'eutanasia, contro il sesso, contro le discoteche, contro tutto ciò che produce benessere irrequieto, oggi corrono a mettersi in fila per una fialetta nel braccio come l'ennesima soluzione salvifica. Ad ognuno di noi sono tutti gli altri a spaventarci, quindi noi stessi incudiamo paura. La paura siamo noi, ed è un accadere terribile. Sopra: un tipo di mascherina diventato alla moda.


ANNO 2021, ECCO GLI UMANOIDI VACCINATI, BEMPENSANTI E DISCIPLINATI


Anno 2021, ecco gli umanoidi vaccinati, bempensanti e disciplinati.

Nessuno di noi sente in maniera chiara di avere un'identità: nazionale, etnica, famigliare, caratteriale, di pensiero ecc. Non conoscere o non percepire la propria vera identità significa essere una cosa pazza e disincantata, un automa, qualcosa che deve assoggettarsi al nuovo. E, in effetti, questa immagine una volta fantascientifica, indica bene la massa di esseri umani che ora vivono nelle democrazie industriali ad alta tecnologia, ma anche nelle dittature mascherate da oligarchie democratiche. La loro unicità non esiste. Non esiste un loro libero pensiero, uno stile, un gusto, esiste solo l'accettabilità degli altri. L'autenticità sta nella loro capacità di obbedire e di correre dietro ai cambiamenti di stile di massa trasmessi attraverso i media. Immersi nel cibo spazzatura, nei media spazzatura e nella politica tecno-tirannica, sono condannati a vite tossiche di scarsa consapevolezza. I disegni sul corpo sono chiazze di furori vari e indicano una, per loro, chiara appartenenza che gli altri non comprendono. In Corea del Sud un padre regala alla figlia neolaureata un intervento correttivo estetico tramite specialisti del bisturi che studiano i miglioramenti con intelligenza artificiale, decidono in questo modo cosa è la bellezza e cosa occorre per l'affermazione di se stessi e per l'accettazione degli altri. Sedati dalla prescrizione quotidiana di lavoro, di televisione, di sport, di magrezza, di palestra, di integratori, sono umanoidi energumeni persi per tutti, tranne che per il consumo. Oggi comincio spesso a pensare alla "morte di necessità" si, morire sarà una necessità perché un uomo mediamente intelligente, avveduto, attento non può comprendere in quale direzione vadano le generazioni successive, i cambiamenti avvengono troppo rapidi. Non parlo di generazioni alla lontana vissute e gestite per secoli, ma quelle tra nonno e nipote. Tutto è così rapido, fluido, che un nonno non riesce a comprendere come e cosa diventerà la sua amata nipotina, che aspetto avrà, come si vestirà, come si truccherà, che carattere avrà, come giocherà, insomma come sarà la beneficiaria o il beneficiario di tanto amore e preferisce non pensarci, non fare previsioni, perché se prova a immaginare un 2040 estraendolo dai sintomi del 2021 percepisce con un minimo di chiarezza quello che non potrà mai comprendere, beh penserà che è meglio andarsene dal pianeta terra, sarà meglio non vedere.

EASYSNOB E IL "SAPER VIVERE"

Easysnob e il "saper vivere".

Da giovanissimo aveva una ragazza che amava molto, ma la relazione finì velocemente. Perché è successo? Si chiedeva sconsolato Easysnob ed è li che nasceva il grande travaglio dell'animo e la sua passione per la filosofia. Inveiva contro quella ragazza e contemporaneamente arrivava il monito della sua riflessione: <<E'meschino parlare in questo modo di qualcuno che hai amato tanto>>. E ancora: <<Ti stai prendendo in giro spiega, la verità è che ti ha lasciato perché sei diventato prevedibile, noioso>>. Come prevdibile? <<Non solo il mondo è una storia che ci raccontiamo o un "accadere" della vita, anche noi siamo avventura e un breve passato>>. Il "riflessivo" continuò: <<Tutti non facciamo che ripeterci l'un l'altro chi siamo. Presupponiamo, diamo per scontato, io confermo a te e tu confermi a me. In questo modo reiteriamo le stesse cose, le esauriamo, stressiamo le nostre relazioni, e ci annoiamo a morte>>. Fu questo il primo incontro reale di Easysnob con la filosofia e da allora ha iniziato, come insegnavano gli stoici, a osservare se stesso e quello che lo circonda con più distacco, minore agitazione, e maggiore attenzione al comportamento più che ai risultati. In effetti tutti siamo costantemente alla ricerca del riconoscimento e contemporaneamente restiamo prigionieri del modo in cui ci vedono gli altri. Vogliamo riconoscimento, vogliamo approvazione, un like ci viene concesso solo al prezzo di imporci un'identità che fatalmente replichiamo. Se ci soffermiamo sull'essere famosi, esso alla fine è la prigione più dura, non a caso una bellissima attrice vive vecchiezza più complicata di una donna anonima. Pensiamo a quel cantante e a quell'attore comico che sono costretti a ripetere per tutta la vita gli stessi ritornelli o le stesse gag, o magari conservare il ciuffo, il codino in piena calvizie o lo stesso trucco a novant'anni. Ridicolo davvero, una tristezza. Questo ripetersi ci indebolisce, occorre cancellare la nostra storia personale, solo in questo modo nessuno dei nostri pensieri potrà imprigionarci. Non avere aspettative e non idealizzare gli altri, non lasciare che gli altri abbiano delle aspettative nei nostri confronti o ci idealizzino. Non dare per scontato chi ci circonda e non farci considerare a nostra volta scontati. Essere sempre attenti e disposti a cambiare la nostra visione degli altri quando è necessario, riconoscere valore al nuovo, al miglioramento personale, o a comportammenti e capacità emergenti. Un leopardo sa come restare libero, fluido e imprevedibile, non si aggrappa alla sicurezza di un’identità, la nasconde, sembra che dorme e invece scatterà in un'azione fulminea. Cancellare la storia personale è l'arte di essere li a portata di mano, e contemporanemente non essere afferrabile. Conservare la libertà di essere fluidi, di essere e non essere, di essere costantemente qualcosa, qualcuno e anche il contrario di questo. Ribaltare le dinamiche più prevedibili, ribaltare la geografia dei luoghi, delle frequentazioni, delle abitudini, è vita nella vita, è come costruire un mobile su misura, o adattare, attrezzare un angolo di casa per una passione anche banale. A volte è necessario fare alcune cose che gli altri faticano a comprendere o che avversano perché spiazzanti. L'imprevedibilità è un'arte come la pittura, ma non la pittura greca classica, ma quella condizionata dalla moderna psicologia, ogni buona azione per essere bella ha bisogno di talento, deve venire dall'inconscio, ha bisogno di passione autentica, di originalità che distingue, solo così un comportamento potrà essere appagante fino a diventare esso stessa un grande risultato, e tanti risultati diventare un "saper vivere". Sopra: La tempesta di anonimo

INNOVATION E I FURBI 4.0

Innovation e i furbi 4 . 0

Gli "innovatori" e gli "inventori" li riconosci subito, sono quasi sempre di bell'aspetto, un po' modaioli, se gli chiedi che lavoro fanno tacciono per creare suspense. Sono i brianzoli con la "fabricheeettta", sono quelli dell'Assolombarda, sono quelli che dopo il nome dell'azienda mettono l'estensione "innovation" e la pronunciano con lo "scivolo" (scciionn). Si impegnano duramente in due azioni critiche. In primo luogo, la consultazione con i clienti per identificare le opportunità di progettazione all'interno della cultura contemporanea, riconoscendo e rispondendo ai cambiamenti nei confini tra tecnologia, della politica e della coscienza sociale, con l'intenzione di aiutare business e marchi a prosperare in un mondo in rapida evoluzione. E in secondo luogo, strutturano un programma mediatico, di eventi, di mostre, facendo girare informazioni sui gusti del momento, su bisogni eccitanti, sulle tendenze, su quello che conta per "esserci", su ciò che sta guidando e da forma all'industria creativa. Milano è la piazza per eccellenza perché c'è il Politecnico (che di solito non sa niente), per gli innumerevoli eventi, per l'accesso al credito, ecc. La Lombardia è una regione piena di questi imbonitori che sanno fare, non a caso si vanta la scuola di design meneghina che all'estero ci invidiano, come non a caso a Cinisello c'è l'associazione dei produttori di macchine utensili più potente del continente. Questi "piazzisti" dei must del momento sono i motori consapevoli dell'innovazione. In altre parole: non legano l'asino dove trova cibo, ma mettono un tipo di cibo in modo che l'asino vada li da solo. Tradotto: creo una comunicazione che renda innovativo qualcosa di inutile anche se, pur essendo inutile e non innova nulla, lo facciamo piacere, finanziare e vendere lo stesso. L'importante è accedere a fondi, sgravi fiscali, entrare nel circuito produttivo come "innovatori" perchè oltre a fare belli e bravi produce tanti soldi. Infatti vengono prodotte talmente tante cose inutili che il povero pianeta non dispone più di materiali sufficienti per tenere in piedi questo produrre per soli fini di lucro. Fare economia producendo utili senza alcun vantaggio sociale è il gioco dei giochi di qualche milione di paperoni e di 7-8 miliardi di aspiranti tali. A tutti costoro non gli metto davanti discorsi ecosofici o catastrofici di cui riderebbero a crepapelle, mi permetto di ricordargli che la vera innovazione si riconosce quando migliora alcune attività, alcune abitudini nei comportamenti della gente, quando semplifica e rende meno pericoloso il lavoro, quando un lavoro usurante finalmente è fatto da un robot, quando c'è un chiaro riconoscimento, quando un gruppo di individui ringraziano colui che ha inventato qualcosa di veramente utile, quando grazie all'intuizione di uno, tanti vivono meglio. La vera, unica innovazione si ha quando molti ringraziano per quell'idea, per quella semplificazione, e per la minor fatica di vivere che essa produce.

IL DIVENIRE DONNA (Sesta parte, conclusione)

Il divenire donna (Sesta parte, conclusione)

Nella quinta parte abbiamo accennato di come spesso la donna, al contrario dell'uomo sappia trasformare l'umiliazione in potenza, in forza reattiva e ribaltamento. L'umiliazione è quel piano esistenziale che si propone come forza antagonista alla fantasia, è l'uccisione della creatività. L'umiliazione agisce per processi di diminuzione, ma nella donna è un vero incubatore della creatività. In essa nasce l'energia per distruggere i rapporti di potere. Per questo abbiamo parlato di minoritario ovvero, di coloro che si sottraggono alle logiche di dominio creando un nuovo divenire di vita. Vediamo cani ed esseri umani, specificatamente donne, trovare una forma migliore di vivere possibile, grazie a nuove regole. Donna Haraway, teorica del moderno femminismo, ma anche biologa, si interessa molto ai cani. Perché questa specie animale, che ci accompagna da tanti secoli, il cane cacciatore, il cane guardiano, il cane che protegge il suo padrone, oggi ha subito un processo di modificazione irreversibile, essi non possono recuperare l'immagine, l'idea di un branco oramai cancellato. I cani hanno fatto altre relazioni e hanno stipulato altri patti con le altre specie animali alla ricerca di forme di vita migliori. A proposito di ecologia e del preoccuparsi di un eventuale collasso ambientale, ecologico e sociale, il divenire donna può rappresentare lo spostarsi verso un patto sociale che non metta a soqquadro tutto l'esistente, ma che produca una nuova speranza di salvaguardia e miglioramento delle condizioni di vita. Per dare voce al movimento femminista di oggi, il divenire donna esprimerebbe l'apertura alla creazione di un sapere che ancora non c'è. Divenire donna evoca una filosofia senza meta, senza un unico obiettivo, di conseguenza arriviamo da dove eravamo partiti, alla contro-filosofia di Nietzshe. E' vera contro-filosofia perché razza, genere, appartenenze, identità non sono categorie astratte in quanto da esse si sono articolate le narrazioni dominanti. Concludendo, nel divenire animale e nel divenire donna cerchiamo gli anticorpi contro la più potente censura di tutti i tempi, la più sottile e pericolosa che è data dall'annientamento delle capacità critiche e immaginative del pensiero, causa la frantumazione dei saperi. Le strategie di dominio di oggi ci omologano, annientano noi, la nostra storia e tutti i saperi in generale. Fine. Sopra: la donna cyborg di Luis Royo

IL DIVENIRE DONNA. Quinta parte (le mute di Elias Canetti)

Il divenire donna. Quinta parte (le mute di Elias Canetti)

Tornando a Deleuze e Guattari il legame donna, animale, e nello specifico la figura del cane, i due autori ce lo spiegano ricorrendo a Canetti. Canetti sulla questione delle mute e del branco, dice che il branco si dissolve e le mute, frutto dei dolori inflitti dal dominio, esprimono un nuovo modo di divenire sacrificato, un divenire minore. Deleuze e Guattari affermano invece, che tra branco e muta possono esserci passaggi e scambi di vario livello, ovvero il branco e la muta diventano massa possono fondersi uno nell'altro. Occorre schierarsi dalla parte dei cani per comprendere i processi di metamorfosi, di contaminazione, di ibridazione, di modifica biologica. Sono processi che non possono essere smontati per l'intensità del loro divenire, per la loro potenza. Donne e cani condividono un'esperienzs di domesticazione ecosofica che è al centro di una preoccupazione profondamente ecologica. L'ecosofia, intesa come ecologia sociale, ecologia planetaria ed ecologia della coscienza. Se teniamo stabile il concetto di soggetto embrionale, o larvale (vedi seconda parte), ecco che i processi attuali ricadono sui corpi, sul divenire animale, sul sacrificio corporeo e anche sull'ibridazione. Il divenire animale diventa divenire donna come esaltazione di un'alterità sempre presente. Come esaltazione dei processi creativi tipicamente femminili come il desiderio di maternità, come l'eccitazione sessuale, come desiderio del nuovo, dell'artistico, del funzionale, del sociale. L'alterità si muove in questo tipo di trasformazione, in questo tipo di movimento che è sostanzialmente politico, diventa cambiamento che investe il corpo femminile per trascendere i limiti biologici. Ecco il travestito, lo sciamano, la donna medusa, questi corpi escono potenziati, con l'aiuto del "decover" assumono assumono insieme i poteri del maschio e della femmina. (decover, strumento elettronico che produce voce maschile o femminile). Il divenire donna reinventa eros ed anche i limiti dell'arte che riproduce modelli oltre il senso comune (Luis Royo in testa). Cosa vediamo al centro di questa idea di domesticazione? Canetti dice l'umiliazione. Le mute si divorano in un processo specifico di umiliazione. L'umiliazione non a caso, è anche uno stato storico del femminile che spesso da inerme debolezza la donna ha sempre saputo trsformarlo in un elemento di grande potenza. La sua capacità a gestire il dolore meglio dell'uomo è emblematica,  ha prodotto sovente un ribaltamento di forze, dietro un'apparente fragilità ecco che il maschio viene travolto dalla resistenza al dolore e dalla sete di rivincita della natura femminile data erroneamente per debole.

IL DIVENIRE DONNA. Quarta parte (Il divenire animale di Gilles Deleuze e l'esempio della zecca)

Il divenire donna. Quarta parte (Il divenire animale di Gilles Deleuze e l'esempio della zecca)

Quando pensiamo agli animali e vogliamo comprendere la loro convivenza con gli umani, non possiamo farlo senza pensare a Giacomo Leopardi, il suo è un amore viscerale per tutto il mondo animale. Partendo dallo Zibaldone per poi entrare nelle Operette morali ci sembra volesse dimostrare che gli uomini e gli animali abitano il pianeta terra nello stesso modo, abitanti attivi e poco discreti, insomma vitalissimi confusionari. Dopo Leopardi in molti scrittori gli animali appaiono centrali nelle loro opere e la mia domanda di oggi è: cosa ci rende diversi dagli altri animali? Oppure siamo animali diversi? Per avere qualche risposta convincente dobbiamo ricorrere forzosamente alla letteratura e alla filosofia. E, dopo Leopardi, ecco Kafka. Piero il rosso è una scimmia che dopo essere stata catturata e cresciuta fra gli umani, parlando a un comitato di illustri studiosi dice: <<stare con la faccia contro le tavole di una cassa non è sopportabile, sarei certamente crepata, per cui ho smesso di essere una scimmia>>. Un ragionamento che non fa una piega, un ragionare di pancia, come spetta alle scimmie, esse ragionano d'istinto. In un'altra occasione, Kafka rende onore all'uomo dicendo che esso si differenzia dagli animali solo perché dotato di volontà. Si racconta anche, che egli divenne vegetariano e che dichiarò, davanti a un acquario, quindi davanti a dei pesci la sua serenità nel guerdarli perché finalmente non li avrebbe mangiati. Ecco quindi un atteggiamento con protagonista la volontà dell'uomo, che in questo caso avvicina l'animale e non prevarica. Un filosofo moderno, Giles Deleuze, amatore e spesso odiatore degli animali, ci spiega il suo "divenire animale" con l'esempio della zecca. La zecca, in una natura così immensa reagisce a solo tre cose: tende verso l'estremità di un ramo di un albero in quanto attratta dalla luce e può attendere li ferma anche anni, senza mangiare, senza nulla. Completamente amorfa essa aspetta il passaggio di una bestia e si lascia cadere sul quel dorso attratta da un eccitante olfattivo, annusa la bestia che passa sotto il ramo. Quindi luce e odore sono i suoi eccitanti a cui si aggiounge il tatto perché si infila dove i peli sono più radi, ed è questo il suo terzo eccitante. Quindi ci dice Deleuze, in una natura estremamente piena di attrazioni la zecca estrae e seleziona solo tre cose. Questa sua capacità di selezionare solo tre elementi rende l’idea della differenza tra l’uomo e l’animale. Davanti al caso, l’uomo tende a non affidarsi più di tanto, cerca una sistematicità delle certezze. La zecca no, è lì e aspetta. Nella successiva selezione degli argomenti l’uomo, amplia, gestisce le informazioni, genera cultura, si trasforma, si evolve. La zecca no, è lì e reagisce ai suoi tre impulsi. Forse è proprio in questo rapporto tra il caso e l’affidarsi al mondo che Deleuze ritrova una differenza sostanziale tra uomini e animali. Il divenire animale di Deleuze ci porta direttamente al "Compagni di specie" di Donna Haraway. Continua...

IL DIVENIRE DONNA. Parte terza (Il soggetto larvale)

Il divenire donna. Parte terza (Il soggetto larvale)

Per capire il concetto di creazione, occorre citare le nozioni di soggetto, e di virtuale deleuziane. il soggetto viene definito come larvale, ovvero embrionale, in potenza, non più un io che sta al centro (io donna, io uomo, io cane, o altro) bensì, un oggetto larvale che ha a che fare con diverse articolazioni "virtuali". Virtuale indica invece, quello che è in potenza, in divenire, quello che può diventare. Nulla a che fare con la realtà virtuale di oggi. Il divenire donna è una specie di circuito molto contaminato che protende verso un ventaglio ampio di direzioni. La logica binaria fu spazzata via proprio da Nietzsche nella Genealogia della morale nel riferimento di Arianna. Quell'artificio mitologico del Minotauro rappresenta bene il divenire animale di oggi, e l'importanza del femminismo attuale. Senza l'alchimia di Arianna e del suo espediente, il Minotauro sarebbe ancora vivo non ci sarebbe stato nessun Teseo vincitore. La traccia di Nietzsche ritorna in Deleuze con i soggetti che sono immediatamente identificati come destinatari di un dominio. In questa ottica le donne, in qualunque contesto abbiano dovuto misurarsi, sono portatrici di alterità, di una minorità che resiste alla logica binaria di potere che è necessaria alle figure di dominio per strutturare e rendere inattaccabili i dei rapporti gerarchici. Rapporti di genere fondati sul primato del possesso, della proprietà e dell'assoggettamento. Continua...

IL DIVENIRE DONNA. Parte seconda (Il vecchio femminismo).

Il divenire donna. Parte seconda (Il vecchio femminismo)

Il vecchio femminismo non comprese questo divenire donna, anzi lo considerò come l'ennesima convocazione ad un processo di subordinazione di genere, ossia un progetto meschino del maschilismo. Attualmente non ci sono più segnali in questo senso e alcune illustri signore (Braidotti e Haraway) si sono interrogate sul significato di <<disfare il genere>>, ovvero, quando Deleuze affermava che: <<anche le donne dovranno imparare a divenire donne>> intendeva, che occorre distruggere la fedele appartenenza di genere, costruita nel tempo, e andare oltre. Perché è così importante il divenire donne? Perché, come dice Donna Haraway, ha a che vedere con la minorità. Nel grande lavoro di Deleuze e Guattari la "minorità" è una delle cose più affascinanti trattate: è nel loro "annunciare" come questa razza bastarda, minoritaria, anarchica, ribelle,  e nomade che irrompe contro le strutture omologanti, maschiliste, capitaliste, che cercano di affermmarsi come figure di potere. Figure di dominio. Questa idea di minorità, del divenire minoritario, non è chiamarsi ai margini, ma una delle tante forze minori sorprendenti e possibili. Lo dimostra Guattari che ripropone il concetto delle "mute". Le mute si formano uscendo dalla gerarchia di gruppo, e diventano potenti in quanto non puntano alla ricostruzione di altre gerarchie o di un altro centro di potere, esse si muovono in senso "rizomatico" (sono azioni pure, non soggetti che agiscono) diventano cioé, un divenire minoritario ma potentissimo. Questo divenire minoritario, dice Deleuze, è un crescere politico, un progetto politico, che ha dalla sua parte la dimensione creativa. Una dimensione creativa che ci dice che quello che troviamo sul pianeta già c'è e non possiamo che adeguarci, ma possiamo "creare quello che manca" compiere degli atti di creazione. Continua...

IL DIVENIRE DONNA. Parte prima. (Il divenire donna da Gilles Deleuze a Donna Haraway)

Il divenire donna. Parte prima (Il divenire donna da Gilles Deleuze a Donna Haraway)

Ci inoltriamo su questo tema attualissimo e determinante per le nostre vite, in quanto siamo certi che l'omologazione di noi maschi sia oramai totale e irreversibile, mentre le nostre donne hanno caratteristiche diverse e restano capaci di coinvolgerci nella loro straordinaria creatività. Lo facciamo ripercorrendo alcune fasi della filosofia moderna ed introducendo il concetto deleuziano di "divenire donna" nell'intento di mettere in luce e capire questi processi che, grazie al dirompere neoliberista, investono lavoro e vita, menti e corpo, natura umana ed extra umana, conscio ed inconscio. Il fine è di ripensare noi stessi, creare un nuovo paradigma tecnologico che investa pianeta, uomini e animali per rideterminarli in una nuova chiave di lettura, in un nuovo valore. Cosa c'entra ciò con il divenire donna? C'entra perché il rapporto tra femminismo e l'ecologia non è affatto scontato e mentre negli uomini c'è una situazione di paralisi di idee, nel femminile troviamo fantasia e comportamenti nuovi e imprevedibili. L'ecologia corre il rischio di essere solo una parola abusata che nasconde strade e percorsi molto diversi. Anche qui ci rifacciamo a Deleuze e in particolare al suo Mille piani ed al concetto di minorità. Esso va rivisto nell'idea deleuziana di completa rottura della "logica binaria" ovvero fuori dagli standard del maschio e femmina. Perché entrare in questo concetto? perché entra di prepotenza nella trasformazione della filosofia e del pensiero critico, dalla crisi del pensiero di Nietzsche legato al post hegheliano. (consentite questo riferimento come scontato per ragioni di rapidità). Quindi gli attuali pensatori di riferimento diventano Foucault, Deleuze, Guattari e Derrida. Questo quadro di pensiero è senz'altro molto francese, e tutto questo ci fa dire che occorre ripartire da Nietzsche, scandagliare Foucault, insistere con Deleuze e arrivare a dibattiti più recenti su Donna Haraway e sul femminismo attuale. Il divenire donna non ha più una sola lettura in chiave femminista, piuttosto ha a che vedere con il divenire in generale, con vari divenire possibili. Divenire donna ma anche divenire animale, divenire bambino, divenire inorganico. Questo è un concetto rilevante, e occorre sottolineare che il divenire è in movimento perenne, spinto da una forza potente che è il desiderio, ma non il desiderio quanto "mancanza", non compensazione di un'assenza, ma è una forza che agisce su dei concatenamenti. Il rompere con la logica binaria maschio-femmina, o di genere, ci porta a una spinta in molteplici direzioni, verso grandi aperture. Sopra: una femminista, animalista, ecologista del nord Europa. Continua...

IL DESIDERIO E LA CREATIVITA' FEMMINILE

Il desiderio e la creatività femminile

L'appagamento sessuale sembra condannato a restare sfuggente, come la vera identità sessuale di ognuno di noi. Ci spiega Bauman: <<l'identità sessuale, al pari di altri aspetti di identità nella socialità moderna, è veleno e nello stesso momento il suo antidoto e destinata ad essere un perenne divenire>>. Non vogliamo generalizzare, ma questo concetto coglie la "rotonda" su cui transitano le nostre preferenze sessuali. La vivibilità del desiderio, in una vera ambiguità, lacera e condiziona ogni scelta sessuale, ma protegge contro insuccessi o fallimenti (mancati piaceri). Un conto è "ho sbagliato partner" e un'altra cosa è l'umiliazione che deriva da un vero fallimento di rapporto. Capire chi siamo sessualmente non è così semplice, non siamo immutabili, non siamo permanenti, ad essere attenti siamo un processo, un divenire pieno di impantanamenti ed errori, di tentativi incerti, di occasioni mancate, ma anche di gioie e sollievi. Rispetto agli anni passati assistiamo a uno scenario dove il confine tra manifestazioni sessuali "sane" (se è giusto etichettarle così), e quelle perverse è labilissimo. Come in un vero processo di civilizzazione del desiderio sessuale e abbellimento personale, le nostre compagne non hanno solo voglia di sesso, ma lo camuffano e accrescono in un intreccio di sentimenti nascenti, in gesti di gioia amorosa, con a fianco di un'eccitazione a dir poco entusiasmante e impetuosa. Esse, non mostrano solo esuberanza sessuale, ma una voglia di amare ampia, assoluta, coinvolgente. A priori processano e reprimono le componenti tradizionalmente considerate perverse dell'eccitamento sessuale, non accettano un impulso fine a se stesso, ma sono , potenti e cercano nuove sensazioni. In questa plateale, quanto incredibile messa in scena, le nostre donne di oggi, abbattono l'erotismo di sola estetica e tendono a sublimare gli istinti sessuali, di scambiare l'obiettivo originariamente sessuale con un altro scopo, "socialmente accettabile", intimamente "bello". Per ragioni etiche? Per senso di socializzazione? No, queste amabili, quanto adorabili e consapevoli mistificatrici, vogliono ridurre fino a sopprimere quel filo sottile tra sessualità sana e sessualità perversa, senza troppo esporsi, cercando una guida, un maschio che le sorprenda perentoriamente con nuove fantasie. Cercano astutamente nella perversione, l'elemento eccitante e amabile che produce o accresce il desiderio. Oggi ci riescono in tante, si divertono con eccitazioni creative, ma non vogliono esporsi a responsabilità dirette, le affidano all'uomo. Sono loro che compiono (e ci fanno compiere) quel salto culturale verso una più definita identità sessuale, che nei maschi è vana ricerca, che si smarrisce nel culto della pornografia, e della prestazione atletico/erotica. L'uso commerciale di questi comportamenti ha prodotto il Viagra, (65 milioni di prescrizioni in pochissimo tempo), un elemento quest'ultimo, che sostituisce il desiderio con un processo muscolare meccanico durevole, molto virile, che nasconde ogni titubanza e fragilità con il culto della prestazione, forte, energica, e tecnicamente perfetta. Proprio quello che le donne non sopportano. Loro amano la fantasia, l'imprevisto, l'incombente, e soprattutto di essere desiderate, e noi maschietti dobbiamo fare attenzione, la qualità della loro e della nostra vita è, più di sempre, solo nelle loro mani.


IL PIACERE, LA BELLEZZA E LA CREATIVITA'

Il piacere, la bellezza e la creatività

Sul godimento sessuale di uomini e donne ne leggiamo di tutti i colori. Sociologi, psicologi, "intenditori" di ogni specie si cimentano senza soste visibili. L'argomento è così fortemente legato ai sentimenti, alla fisicità, alle identità di genere, oggi molto alla chimica, e ai gusti più o meno indotti dove tutti sembrano avere ragione, "ma anche no" direbbe un veneziano. Ne parlano con attenzione o con approssimazione? Credo che facciano ampi tentativi per capire, ma con scarsi esiti, visto l'argomento difficile e sfuggente. Aggiungiamo solo quelle che sono le "assenze" nelle divulgazioni. La scienza, la medicina e la pornografia, seppure con finalità diverse, compiono enormi sforzi inutili per catalogare, misurare, omologare quello che per secoli la filosofia ha evitato di studiare per incapacità di capire, lasciando campo libero alle semplificazioni della morale. Eros è un "campo" tra individui solo apparentemente simili. L'erotismo che scaturisce tra questi individui è potenza sfuggente, frastagliata, mai uguale. Siamo coinvolti in un turbinio di sensazioni spesso irripetibili che sono potenza non affatto inquadrabile, non raggruppabile, non associabile, non omologabile. Ogni individuo, maschio, femmina, o di altre identità di genere ha una sua unicità e la meraviglia per ognuno di noi è saperla mettere in luce, intuirne le potenzialità, accrescerla con dedizione e conoscerla appieno. La felicità di una coppia è il protendere verso la completa espansione di se medesimi attraverso una forte realizzazione dell'altro. La "reciproca scoperta" è un percorso animale e soprattutto intellettuale lungo e faticoso che è conoscenza pura e felicità di essere a questo mondo. Più questo percorso di vita è complesso, attento e attraente e più la coppia si realizza, portandosi a un livello superiore di stato e di piacere di vivere che sfugge a qualsiasi classificazione scientifica ed è il continuo sviluppo di un fenomeno unico che riguarda solo i protagonisti ed è assolutamente inutile per tutti gli altri. Di questa consapevolezza temono e si affannano sia la scienza che il mondo del porno, sia l'una che l'altra in questo campo sono inutili (eppure la pornografia prospera e si espande). La letteratura, temendo di scadere in un linguaggio pornografico è restata, tranne in rarissimi temerari autori, sempre negli ambiti di una noia indecente. I romanzetti tipo "Cinquanta sfumature" sono favole antiche rispolverate, adattate ai nostri tempi. Anche l'arte si è arresa, nei secoli ha saputo cogliere solo alcuni aspetti marginali di Eros meglio, anche se di poco, ha saputo fare il fumetto erotico (Hans Kovacs, Ignacio Noe, Serpieri Eleuteri, ad esempio), sono stati in grado di rappresentare egregiamente i sogni erotici e gli incubi sessuali soprattutto femmili in ogni salsa possibile. L'arte del diciannovesimo secolo ha reso potente la bellezza dei gesti sospinti da forte desiderio sessuale. La fotografia ha, in maniera imbarazzante, omologato forme di bellezza a sottocategorie di sensualità, attraverso un processo simile a quello che la moda ha imposto alla figura femminile esile, ridotta e spesso disumana alle sue indossatrici. La fotografia coglie gli aspetti più ordinari e consueti della bellezza, è assente totale sul "movimento dei corpi" che è pura espressione del desiderio, quindi non autentica e noiosissima. Solo alcuni artisti come Courbet ci hanno offerto alcuni aspetti di una bellezza femminile molto potente, ogni volta hanno ritratto le loro favolose amanti. Possiamo concludere questo argomento affermando che la vera bellezza risiede nel movimento dei corpi e questo aspetto genera anche un godimento intenso per coloro che amano questo impulso vitalissimo che va ad aggiungersi agli altri di natura sessuale, e non c'è dubbio alcuno che il piacere di ognuno di noi scaturisce dalla completa affermazione del godimento della nostra alterità, un partner congeniale per fisicità e per il dispiegarsi di sentimenti reciproci. Questo naturalmente non ci porta a pensare di aver esaurito l'argomento, esso come abbiamo anticipato sopra, non teme nessuno in fatto di imprevedibilità perché fortemente sospinto dalla creatività dell'essere umano. Sopra, un capolavoro di Yves Pires

EASYSNOB VIVE FUORI DAL TEMPO

Easysnob vive fuori dal tempo

Da adolescente era piuttosto a brandelli, quasi un caso limite, per essere sinceri. Easysnob ha impiegato diversi anni a cercare di ricomporre i cocci. Aveva subito una catechizzazione feroce e viveva da scostante la relazione famigliare, una famiglia espressione della piccola borghesia di campagna, ma pur sempre di cultura contadina coercitiva e perentoria. Con la scusa della politica frequentava una piccola gang che fu subito resa innocua dalle forze dell'ordine. Successivamente si avvicina ad altri interessi, alla poesia, al sociale, alla pittura, alla filosofia e sempre di più alla politica. Aveva compreso che in ogni tempo ha avuto ragione chi si impegnava nella formazione vigente pur se sgradevoe, per poi usarla come strumento contro la stessa al il fine di produrre una conoscenza più potente, più consona ai tempi, di impronta personale e cuturalmente onesta. Cambiava spesso frequentazioni e si trovava a suo agio solo con il mondo femminile e piuttosto infastidito dai linguaggi e comportamenti del maschilismo. Non gli piaceva come alcuni personaggi che avevano una certa visibilità parlassero di mogli e figlie sempre come "illustri" e di ogni altra donna sempre come puttana. L'impegno tra i giovani comunisti, pur se condiviso come idea generale dalla famiglia, era percepito come un problema. La visibilità dell'attivismo rappresentava essere frontali verso i compaesani intrisi nelle certezze di un fascismo sempre minaccioso o di un clericalismo sempre subdolo. Easysnob ha iniziato a riconnettere i vari pezzi di se solo intorno alla quarantina, con l'aiuto e con il confronto con personaggi che per sua fortuna avevano la pazienza di assumersi le sue dimensioni umane. Aveva già alle spalle un matrimonio finito velocemente e un figlio da "seguire" senza limitarne lo spazio mentale. Oggi Easysnob può ricordare con discreta certezza i livelli di fascinazione di allora. Un figlio dalle idee rapide, la filosofia, la logica, la matematica, l'irriverenza, l'automazione, il web, la curiosità, il femminismo e la militanza delle posizioni. Contemporaneamente vive orribili sensazioni di angoscia verso sentimenti di perdita esistenziale, l'assenza di tempo, l'assenza di un'educazione umanistica, la disciplina sul lavoro, le costrizioni degli studenti, l'assenza di felicità delle donne e il limite che questa apparteneva ai maschi. Gli interessava capire la vera responsabilità dei maschi verso la palese e grave infelicità delle donne, le responsabilità del maschilismo e quelle di un'identità femminile mai completamnete espressa come se fosse un difetto atavico. Voleva capire quali siano stati i colpi di fortuna nei tanti incontri felici con il mondo femminile, nei mondo del lavoro, con alcune avanguardie dell'innovazione e nelle tante idee che si concretizzavano in anticipo sui tempi. L'immersione nei "Mille piani" di Deleuze grande interprete di Nietzsche, l'incontro con Umberto Eco, vera enciclopedia vivente, i tempi della scrittura di consumo, lo segneranno per sempre. Una vera passione per il Web lo porta definitivamente lontano dalla maggioranza dei suoi coetanei. Sul lavoro arriva la realizzazione di sistemi aziendali unici, impianti logistici complessi e preziosi per la sicurezza di chi ci lavora, progetti nella distribuzione di derrate alimentari, nell'automotive, nella gestione automatica di cavi elettrici. Tutti gli impianti realizzati sono proiettati a un futuro possibile da visionario e sperimentati per la prima volta. Il miglioramento delle condizioni di lavoro nelle fabbriche, l'insieme delle tecniche unite alla robotica, le viveva come opportunità impreviste per migliorare l'esistenza agli umani lavoranti. Quello che ho appena descritto è solo il livello più apparente di Easysnob, l'altro, meno visibile, è il risultato di una scelta, di un concetto di vita proteso all'elusione di quello consumistico che implica una sorta di castrazione nei confronti dei sogni più folli dell'infanzia e dell'adolescenza ovvero, rifiuta l'idea dominante che per essere produttivi ci si debba limitare a un solo campo di competenza, per poterlo sviluppare al massimo e farlo diventare redditizio economicamente. Easysnob corre il rischio che tutta questa sua miriade di interessi lo sovrastino, lo gettino in una palude di affanni, ma non può fare a meno di cercare con veemenza un miglioramento in ogni cosa viene coinvolto. Continua a sognare una realizzazione totale del proprio se, vuole realizzare i sogni infantili, sviluppare ancora il suo ego già smisurato, la sua potenza visionaria,  per sentirsi un vero specialista della trasversalità. Non è solo un "moderno", ma un rinascimentale vissuto con qualche secolo di ritardo, un'individualità fuori dal tempo e profondamente immersa nel web.

SULLA MORTE COME EVENTO

Sulla morte come evento.
(dedicato a un'amico in lutto)
La morte è quanto di più imprescindibile vi sia nella vita di ognuno di noi. Così è, e così è stato dall’alba di questo mondo, con il pensiero sulla morte si sono confrontati nei secoli tutti gli uomini che hanno calpestato questa terra. Tra gli uomini migliori, alcuni l'hanno temuta (Voltaire), altri l'hanno sfidata (Seneca), altri l'hanno attesa con serenità (Sant'Agostino). Di certo la morte non è il contrario della vita, qualunque cosa possiamo pensare o dire, essa è ancora vita. Sulla paura della morte hanno prosperato e prosperano poteri enormi in grado di controllare miliardi di individui. Siamo: uomini, bipedi pensanti, eretti, di passaggio sul pianeta terra. Non dovremmo mai perdere di vista una foto della navicella spaziale che, abbandonando per sempre il sistema solare ci ha inviato di esso. In quell'immagine unica la nostra bistrattata terra appare come il più insignificante dei pianeti, un puntino verde sperduto. Non siamo quello che presuntuosamente pensiamo di essere, non siamo immagine di un dio inventato solo per darci importanza, ma un formicaio tra giganteschi formicai, e ognuno di noi è soltanto un ignaro operoso componente. In ogni caso la morte è un evento della vita a cui non possiamo sottrarci e pur consapevoli di questo, cerchiamo di sfuggirvi gettandoci nel vortice esistenziale, attraversando momenti intensi immersi nel presente e proiettandoci velocemente nel futuro, in una perenne "espansione di noi" direbbe il grande Nietzsche. Poi arriva "l'attimo" e la nostra corsa finisce!! L'evento si realizza. Quasi tutti usiamo due termini per illustrare le reazioni che accompagnano l'evento mortale di una persona cara, della perdita di questa affezione umana: cordoglio e lutto. ("cor-dolium", cuore che duole e "lugere", piangere). Per chi subisce una perdita non esistono termini capaci di descrivere ciò che egli prova quando viene a mancargli qualcuno che ama e le emozioni che si scatenano possono essere imprevedibili e inaspettate. La mente non riesce ad accettare il fatto che una persona amata non ci sia più e superata l’incredulità iniziale ci si trova ad affrontare un turbinio di emozioni, spesso durevoli e sempre dolorose. Il dolore del lutto ha i suoi tempi: tempi diversi per ognuno, ma comunque tempi di sofferenza. Spesso chi ci circonda ci offre consigli logici ed affettuosi, incoraggiamenti ad andare avanti, ma il dolore è così invalidante da creare quasi una bolla intorno a noi, esclude tutto il resto. Personalmente se mi avvicino accanto a una persona che mi è cara, colpita da un lutto, preferisco il silenzio. Stargli vicino, non importa come, non importa quanto, non importa chiedere, meglio fargli percepire una presenza discreta, rispettosa, non invadente, un'ombra vicina, un calore, un esserci in ogni caso e comunque. Il silenzio come rispetto verso chi soffre. Viviamo lutti "senza morte" come per allenarci ad essa. L'allontanamento brusco di chi ci è stato troppo vicino è come il lutto, ci fà sentire profondamente malati, sentiamo un vuoto dentro che nulla sembra capace di colmare, sentiamo un inevitabile "sprofondare". La perdita ci tiene svegli la notte, ci impedisce ogni normalità, cambia i nostri interessi, diminuisce la nostra creatività, limita la nostra lucidità e il nostro "saper vivere". Ci cambia il carattere ed anche il sorriso. Tutti prima o poi ci troviamo ad attraversare questa esperienza di vita, e ognuno ha bisogno innanzitutto di tempo, poi di ascolto, poi di comprensione, di rispetto ed empatia. Con il passare del tempo impariamo a comprendere che quella sofferenza che ci bloccava, ci congelava, ha aperto una strada dentro di noi e ci ha trasformati. I pensieri, in seguito, ci ripropongono la sofferenza per lungo tempo e la percezione di chi abbiamo perso diventa sempre più nitida, lucida, perché quando tutto diventa più sopportabile, viviamo chiara la nostra trasformazione. Le vicissitudini dolorose della nostra vita ci modificano, ci trasformano, ci allenano per il grande evento, ci preparano alla morte.

AVERE FIDUCIA, OGGI

Avere fiducia, oggi.
Gesù saliva sulla barca del pescatore e con poche ma precise indicazioni di percorso ecco che le reti si riempivano di pesci. Cambiava pescatore e imbarcazione e accadeva la stessa cosa. Ecco questo è un esempio di come guadagnarsi la fiducia di qualcuno che successivamente donerà la propria vita per non tradire un uomo così meritevole. Raccontiamo questo perché resta un caso esemplare di come un comune mortale è riuscito a guadagnarsi la fiducia di altri mortali come lui. I pescatori diedero prima fiducia, lo seguirono nelle sue idee, credergli divenne un vero atto di fede, primordiale ma potente, così forte che negli anni a seguire in tanti subirono un martirio per difendere il suo nome. Ora potremmo pensare che i pescatori erano degli abbindolati cercatori di una guida o era la guida che creò le condizioni per abbindolare i pescatori? Se fossi un credente opterei per la prima ipotesi, ma da povero non credente non ho dubbi, l'impostore si era inventato un buon modo per crearsi un seguito. Già da secoli quindi, il problema del riporre o non riporre fiducia in qualcuno o in qualcosa, è stato determinante e, la fiducia è stata condannata a una vita colma di frustrazioni. Fiducia nelle persone, fiducia nell'Europa, nei masnadieri della politica, fiducia in uno spirito guida, nella comunità, nell'azienda, nel parroco, nell'avvocato, nella polizia, nel matrimonio, già da questo elenco cogliamo alcuni fili comuni che sono: autorevolezza, durata, senso di certezza, persistenza. Da questi elementi nasce quel senso istintivo che è avere fiducia in qualcosa o qualcuno. Oggi siamo soli, non ci sono strade visibili per concedere fiducia, è aumentata la volubilità delle regole, è aumentata la velocità dei cambiamenti, la fragilità dei legami, viene a mancare proprio l'esempio di altri, manca la persistenza, manca la certezza, che erano stimoli fondamentali per riporre fiducia. Non possiamo fidarci se non degli intimi, di un intimo, o un po' meno, di qualche covivente, se incontriamo un passante cambiamo facilmente marciapiede, e se non porta la mascherina acceleriamo anche il passo. Ecco che fidarsi diventa sempre più parte del "pensiero rapido" dell'uomo, dell'istinto che ci fa riconoscere un pericolo, e coltiviamo una speranza di moralità individuale. Avere fiducia in un quasi sconosciuto, è un gesto d'amore per la vita, immediato, forte, e oggi spericolato, ed osa attendere pretendere una responsabile adeguata risposta. L'unicità di questa richiesta di comportamento etico consiste nell'essere tacita, veloce, e così vuole restare, non vuole essere distorta, ed ha un grande valore quando è dimenticata, o quando diventa superflua, è in questo modo che ci si sente vivi, appartenenti, e la speranza di aggregazione si realizza. Covid o non Covid le pulsioni vitali sono fortissime come sempre, la nostra umanità chiede spazi per esprimersi, la vita continua e i contatti umani restano centrali, sono essi che in assenza di "fiducia", ci spingono a pensare ancora a un futuro.